Zu weihnachtlichen Verkaufsständen in der Innenstadt
Michael Jonitz

Bremerhaven macht es vor, Bremen scheint im Winterschlaf: Trotz Absage des Weihnachtsmarktes zieren weihnachtliche Verkaufsstände das Bremerhavener Stadtbild. In Bremen reagiert die Wirtschaftsbehörde bisher nicht auf die Anträge und Konzepte, die die Bremer Schausteller bereits Mitte November eingereicht hatten.

„Wir sind enttäuscht und wütend“, sagt Michael Jonitz, Beauftragter der CDU Bremen für die Innenstadt. „Die Schausteller bemühen sich und der Einzelhandel kann jede Unterstützung im Weihnachtsgeschäft gebrauchen. Frau Vogt lässt die Bremer City im Regen stehen.“ Dass in Pandemiezeiten kein regulärer Weihnachtsmarkt oder der Schlachtezauber möglich sind, sei klar. Aber nach Bremerhavener Vorbild könne man mit klugen Konzepten auch in diesem Jahr etwas Weihnachtsstimmung in die Innenstädte bringen.

„Viele Gastronomen bieten Glühwein oder Waffeln zum Mitnehmen an, sei es im Viertel oder in der Überseestadt“, so Jonitz. „Und auch im Sommer gab es in der gesamten Innenstadt bereits besondere Angebote der Schausteller. Warum dies jetzt nicht möglich ist und bestehende Konzepte nicht genutzt werden, weiß allein die Wirtschaftsbehörde. Der Bremer Senat stellt sich mit dem Bremen-Fonds gerne als Retter der Stadt dar. Wenn es aber um kurzfristige und konkrete Umsetzung geht, ist der Senat nicht zu sehen. Es sind nicht immer Millionen gefordert, sondern auch mal direkte Arbeit. Wir sollten uns an unserer Schwesterstadt orientieren und Weihnachten mit Abstand auch in der Bremer Innenstadt ermöglichen,“ so die abschließende Forderung von Michael Jonitz.

 

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