Strohmann: „Es braucht den politischen Wechsel, damit die Bremerinnen und Bremer wieder von einer starken Wirtschaft profitieren“
Anlässlich der diese Woche vorgestellten Entgeltstatistik 2025 der Bundesagentur für Arbeit äußert sich der CDU-Landesvorsitzende Heiko Strohmann:
„Die Zahlen zeigen schwarz auf weiß das Grundproblem Bremens unter Rot-Grün-Rot: Was nützen eine starke Wirtschaft und gute Löhne, wenn sie bei den Bremerinnen und Bremern immer seltener ankommen? Dass viele Beschäftigte mit höheren Einkommen täglich nach Bremen zur Arbeit pendeln, ihren Lebensmittelpunkt aber im Umland haben, ist kein Naturgesetz. Es ist die Folge einer jahrelangen Politik, die die Bedürfnisse von Mittelschichtfamilien und Fachkräften weitgehend aus den Augen verloren hat.
Diese Menschen halten unsere Stadt am Laufen und engagieren sich oft zusätzlich ehrenamtlich. Ihre Erwartungen sind alles andere als überzogen: Sie wünschen sich bezahlbares Wohneigentum, verlässliche Kitas, gute Schulen, Sicherheit und Sauberkeit im öffentlichen Raum und in Bussen und Bahnen sowie eine funktionierende Verwaltung. Genau daran scheitert der Senat Bovenschulte seit Jahren.
Dass immer mehr Leistungsträger Bremen verlassen, schadet unserer Stadt. Es verschärft soziale Ungleichgewichte, erhöht die Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen und fördert die soziale Segregation. Die Folgen beklagen SPD, Grüne und Linke zwar regelmäßig – an die eigentlichen Ursachen gehen sie jedoch nicht heran. Wer möchte, dass die Menschen, die in Bremen arbeiten, ihre Zukunft auch wieder in Bremen sehen, muss die politischen Rahmenbedingungen grundlegend verändern. Dafür braucht es im Mai 2027 den politischen Wechsel und einen CDU-geführten Senat.“
Hintergrund: Laut der Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit lag das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) von sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten mit Wohnort in der Stadt Bremen im Jahr 2025 bei 4.082 Euro, wohingegen es bei Vollzeitbeschäftigten mit Arbeitsort in der Stadt Bremen bei 4.471 Euro lag – ein Unterschied von fast 10 Prozent und klarer Hinweis darauf, dass insbesondere Beschäftigte mit höherem Einkommen zwar in Bremen arbeiten, aber nicht hier wohnen. In Bremerhaven existiert das Problem zwar auch, allerdings ist hier der Unterschied zwischen dem Medianentgelt am Wohnort (3.792 Euro) und dem Medianentgelt am Arbeitsort (3.980 Euro) mit rund 5 Prozent nur halb so groß. (Quelle: https://statistik.arbeitsagentur.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Einzelheftsuche_Formular.html?nn=21424&topic_f=beschaeftigung-entgelt-entgelt, abgerufen am 23.07.2026)