Meyer-Heder:

„Bedauere den Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer“

Zum Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer
Carsten Meyer-Heder

Zum heutigen Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer als Bundesvorsitzender der CDU äußert sich Carsten Meyer-Heder, Landeschef der CDU Bremen, wie folgt: 

„Persönlich bedauere ich den Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer sehr! Sie hat uns als CDU Bremen und mich als Spitzenkandidat erst als Generalsekretärin, dann als Parteivorsitzende im Wahlkampf unterstützt und gemeinsam konnten wir am 26. Mai 2019 einen historischen Sieg feiern. Auch nachdem ich den Landesvorsitz übernommen habe wusste ich, dass sie als Saarländerin immer ein Ohr für die kleinen Bundesländer und speziell für Bremen hatte. Deshalb danke ich ihr ganz persönlich für diese Unterstützung in den letzten zwei Jahren!  

Die inakzeptable Wahl von Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten zieht nun weitere Kreise. Annegret Kramp-Karrenbauer hat in dieser Sache früh Position bezogen und jegliche Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. Egal ob direkt oder indirekt, zufällig oder gewollt, jetzt oder in Zukunft. Diese Meinung teile ich für die CDU Bremen ausdrücklich! Am Ende konnte sich die CDU Thüringen aber nicht von ihrem Weg abbringen lassen. Daraus zieht Annegret Kramp-Karrenbauer nun die Konsequenzen und übernimmt die Verantwortung. Dafür gebührt ihr mein Respekt. Erneut stellt sie das Ansehen der Partei und des Landes vor die eigenen Interessen. Häme, Schuldzuweisungen, Nachtreten oder heimliche Freude sind jetzt völlig unangebracht. Die CDU Bremen hat im Mai die Wahl gewonnen, weil wir das Bundesland und seine Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt gestellt haben. Darum geht es in der Politik und das müssen wir auch auf Bundeseben deutlich machen. 

Es klingt banal, aber es kommt jetzt auf die Geschlossenheit der Partei und jeden/jede Einzelne an: Zuerst muss die Situation in Thüringen geklärt werden. Die CDU muss hier Einigkeit demonstrieren. Im Anschluss müssen wir den Weg zu einem neuen bzw. einer neuen Bundesvorsitzenden und Kanzlerkandidaten gestalten. 

Wichtig ist aber vor allem: Die AfD bedroht unsere parlamentarische Demokratie und versucht die Parteien der Mitte gegeneinander auszuspielen. Dieses Spiel spiele ich nicht mit!“

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