Infos zu Hilfsmöglichkeiten

Jede Spende zählt - aber spendet sinnvoll

Peacezeichen und Flagge von Ukraine

Aktuell fragen sich viele von Ihnen, wie die Menschen in der Ukraine unterstützen können und wollen etwas spenden. Diese Spendenbereitschaft ist stark und macht uns wieder einmal stolz auf die Mitglieder der CDU. Wir möchten dazu gerne einige Hinweise geben: 

Konzentrieren Sie sich nach Möglichkeit auf Geldspenden an geprüfte Organisationen. Warum? Sachspenden sind sicher nützlich, aber sie müssen jedes Mal geprüft, sortiert, verpackt und transportiert werden. Das bedeutet neben einem finanziellen auch einen großen personellen Aufwand für die beteiligten Organisationen oder Privatmenschen. Außerdem kann es zu Überkapazitäten von Gegenständen kommen, die dann aufwändig gelagert werden müssen. Geld hingegen ist flexibel einsetzbar und hilft auch den beteiligen Organisationen bei der Verwaltung und gezielten Beschaffung.

Weil uns einige Nachfragen erreicht haben: Als CDU Bremen werden wir keine eigenen Transporte in das Kriegsgebiet organisieren. Das Auswärtige Amt hat alle deutschen Staatsangehörigen unmissverständlich aufgefordert, das Kriegsgebiet Ukraine umgehend zu verlassen. Ausdrücklich erklärt das Bundesministerium, dass eine Evakuierung derzeit nicht möglich sei. Auch werden wir als CDU Bremen aus Sicherheitsgründen – sprich: aus Fürsorgepflicht – keine einzelnen Transporte von Privatpersonen bis an die ukrainische Grenze unterstützen, sondern den Kontakt zu erfahrenen Organisationen herstellen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Länderdreieck Polen/Weißrussland/Ukraine auf belarussischen Gebiet grenznah, südlich von Brest, offenkundig russische Truppen stationiert sind, deren Einmarsch entlang der polnischen Grenze – grenznahe Konflikte eingeschlossen – nicht ausgeschlossen werden kann. Unter anderem deswegen hat die NATO auch die grenznahe Überwachung des polnischen Luftraums verstärkt. 

Wer mit einem Bremen-Bezug spenden möchte, kann sich auf der Seite der Freiwilligen-Agentur umsehen, wo auch einige in Bremen tätige Organisationen aufgeführt sind. Zum Beispiel die Deutsch-Polnische Gesellschaft: https://www.freiwilligen-agentur-bremen.de/aktuell/unterstuetzung-fuer-die-menschen-in-der-ukraine/

Wenn Sie einem Aufruf für Sachspenden folgen, konzentrieren Sie sich auf medizinisches Verbrauchsmaterial und Hygieneartikel, bei denen es einen erheblichen Bedarf gibt. Organisationen, die dies aktuell sammeln sind unter anderem zwei Gemeinden der Bremischen Evangelischen Kirche: https://www.kirche-bremen.de/aktuelles/meinungen-und-positionen/krieg-in-der-ukraine/erste-hilfen/

Wir stehen am Beginn eines Konfliktes, der uns noch eine ganze Zeit beschäftigen wird und es wird hinsichtlich der Flüchtlingsunterbringung, Versorgung und Integration auch in Bremen und Bremerhaven der Anstrengung der gesamten Bevölkerung bedürfen. Sich damit zu beschäftigen ist gut und richtig. Aktuell befinden wir uns aber noch in der Phase der Nothilfe vor Ort.  

Einen Überblick gibt auch die Senatorin für Soziales, wie Sie die Menschen unterstützen können: https://www.soziales.bremen.de/das-ressort/haeufige-fragen-zur-aufnahme-ukrainischer-fluechtlinge-in-bremen-108893?fbclid=IwAR1HXjc1lsm9sXOfgpAGJbT2YOAHFFxY4Fuy3P9DwzB_Y5ZJGje30EfCZ7k

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